ASF BRANDENBURG
Stark für Brandenburg.

Frauen in den Bundestag!

Unter diesem Motto starteten mehr als 80 Frauen beim ASF Neujahrsempfang im Regine-Hildebrandt-Haus in das Wahljahr 2013.

Die Direktkandidatinnen der SPD für den Bundestag stellten sich und ihre Ziele für den Wahlkampf vor.

Dagmar Ziegler, stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion brachte es auf den Punkt: "Es geht um soziale Gerechtigkeit!" Sie untersetzte dies mit Forderungen nach Mindestlohn, Steuergerechtigkeit und Gleichstellung.

Andrea Wicklein, Vorsitzende der brandenburgischen Landesgruppe der SPD-Bundestagsabgeordneten, machte sich stark für wirtschaftliche Entwicklung.

Angelika Krüger Leißner, die dem Bundestag schon seit 1998 angehört, forderte: "Wir wollen regieren! In der Opposition können wir nur Vorschläge machen und nichts umsetzen!"

Tina Fischer, SPD-Staatssekretärin in der Landesregierung, hat schon erfolgreich Wahlkampf als Landtagsabgeordnete geführt. Sie legt Wert auf eine stärkere Vertretung der brandenburgischen Interessen, und auf eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf - mit Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen. 

Maja Wallstein, die sich um das Direktmandat in Cottbus bewirbt, war auch eingeladen, Entscheidung in Cottbus steht noch aus. Sie betonte Partizipation und Bildungspolitik als Ziele.

Kerstin Weide konnte wegen eines Termins im Wahlkreis leider nicht dabei sein.

Barbara Hackenschmidt, stellv. Bundesvorsitzende der ASF, betonte, wie wichtig die Rentenangleichung Ost-West für Frauen ist.

Ulrike Häfner, erste Sprecherin des Frauenpolitischen Rats, forderte mehr Frauen in Führungsfunktionen und in den Parlamenten.

Der Neujahrsempfang war auch ein zentrales landespolitisches Forum. Staatssekretär Wolfgang Schröder überbrachte nicht nur die Grüße der Landesregierung, sondern er stellte auch die neue Landesgleichstellungsbeauftragte vor: Sabine Hübner, ASF Mitglied und frauenpolitisch versierte Arbeitsmarktexpertin, wird das Amt künftig ausfüllen. In einer inhaltlich vielversprechenden Ansprache stellte sie ihre Schwerpunktthemen vor.

Friederike Hasse, ihre Vorgängerin im Amt, verabschiedete sich und dankte der ASF für die engagierte Zusammenarbeit.

Sehr glungen war der kulturelle Rahmen, die Lyrikenin Ute Apitz sprach den Frauen teils wunderbar selbstironisch, teils sehr einfühlsam aus dem Herzen.

Der Abend dauerte lang und war für alle ein Genuss - kulturell, inhaltlich und kulinarisch - an dieser Stelle ein Kompliment an alle, die etwas beigetragen haben!

Für Christine Färber, die Landesvorsitzende der ASF, ist der Abend ein voller Erfolg. "Wir Frauen haben in der SPD Brandenburg ein tolles Netzwerk! Die ASF ist wie eine Tankstelle: Hier schöpfen Frauen Kraft!"

Genau so sah es eine Teilnehmerin: "Jetzt habe ich Lust auf das Wahljahr!" Dann mal los: Frauen in den Bundestag!